Zur Geschichte der Bibliothek (Zeittafel)

1844

Gründung des Historischen Vereins für Kärnten. Sein Ziel: Aufbau einer historischen Bibliothek, Sitz zunächst im Landhaus

1845

Beginn eines systematischen Bücherankaufs und Öffnung der Bestände für das Publikum

1846

Bestand umfasst 1525 Bände

1847

Gottlieb Freiherr von Ankershofen, der erste Direktor des Vereines, stellt wichtige Bücher seiner Privatsammlung zur Verfügung

1860/62

Neuaufstellung des Bestandes, Katalogisierung nach dem für die Gymnasial-Bibliotheken verwendeten System

1867

Bestand umfasst 3433 Werke, wiederum Neuordnung der Bibliothek

1874

Fertigstellung des alphabetischen Kataloges

1884

Umzug in das Landesmuseum Rudolfinum

1889

erneute Katalogisierung nach den für Staatsbibliotheken geltenden Vorschriften durch den Archivar Dr. August Jaksch

1890

Nominalkatalog in 3 Bänden sowie ein Sachkatalog in 22 Hauptabteilungen liegen vor

Während der beiden Weltkriege wurden die Budgets erheblich gekürzt, sodass Ankäufe stark reduziert werden mussten.

1942

Übergabe der Bibliothek mit 13.965 Werken an den Reichsgau Kärnten

1949

Friedrich Zopp, Leiter der Bibliothek, beginnt die Kärntner Bibliographie ab dem Jahr 1945 zu erarbeiten

1951

Bibliothek des Grafen Pöttickh von Pettenegg überstellt

1967

Neuinventarisierung und Neusignierung des gesamten Bestandes unter der Leitung von Dr. Josef Höck

1982

Pflichtexemplarrecht für die Bibliothek durch das neue Mediengesetz eingeführt

1994

Eröffnung des neuen Lesesaales

bis April 2002

Zettelkatalog nach den sog. Preußischen Instruktionen erschlossen

ab Mai 2002

Teilnahme am Österreichischen Verbundkatalog durch Online-Katalogisierung. Regelsysteme RAK (Regeln für die alphabetische Katalogisierung in wissenschaftlichen Bibliotheken) und RSWK (Regeln für den Schlagwortkatalog) sind eingeführt